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BEE-Kierspe


Bürgerinitiative Erneuerbare Energien


BEE-Kierspe setzt sich für den Ausbau der erneuer­baren Energien in Kierspe und Umgebung ein. Das lang­fristige Ziel ist die Gründung einer Bürger­energie­genossen­schaft, um so aktiv an der Energie­wende mitzuarbeiten.

06.05.2024 – Bürgermeister Stelse und BEE-Kierspe loten gegenseitige Unter­stützung aus

Am 06. Mai nahmen sich der Kiersper Bürger­meister Olaf Stelse und seine Stell­vertreterin Kerstin Steinhaus-Derksen Zeit für ein Gespräch mit den Initiatoren der Initiative BEE-Kierspe, um Zusammen­arbeits­möglich­keiten auszuloten.
BEE-Kierspe unterstützt den Ausbau der erneuer­baren Energien in Kierspe, wie im Klima­schutz­konzept der Stadt fest­geschrieben, und beabsichtigt zu diesem Zweck, noch in diesem Jahr eine Bürger­energie­genossen­schaft (BEG) zu gründen.
Dr. Thomas Isenburg, der die Initiative im vergangenen Frühjahr durch einen VHS-Vortrag angestoßen hatte, schloss an die Vorüberlegungen mit dem Kiersper Klima­manager Norman Noske an, dass erste Photovoltaik-Projekte der Initiative möglicher­weise auf kommunalen Dächern realisiert werden könnten. Bürger­meister Stelse bestätigte und nannte auch konkrete Orte, gab aber gleicher­maßen die noch zu klärenden Rahmen­bedingungen, beispiels­weise die Statiken oder die Netz­anschluss­möglich­keiten, zu bedenken. Thomas Nies und die Technik-Arbeitsgruppe von BEE-Kierspe werden dies und natürlich die PV-Anlagen­auslegung von zunächst zwei Standorten prüfen, bevor die Finanzierung und ein Geschäftsplan für die zukünftige BEG durch die Finanz­experten der Initiative um Clemens Wieland ausgear­beitet werden können. Kerstin Steinhaus-Derksen wies ergänzend auf neue Absatz­möglich­keiten für den produzierten PV-Strom hin, wie in einem Pilot­projekt in Neuss erforscht werde.
Claus Peter Wirth ergänzte, dass es bei der gegen­seitigen Unter­stützung und auch bei den Absprachen mit dem Netz­betreiber, die in Kürze folgen, um Win-Win-Zusammen­arbeiten gehen müsse. Die neue BEG könne über ihre Mitglieder private Finanz­mittel für die Energie­wende mobilisieren und so die Stadt beim Erreichen der Klima­ziele unter­stützen. Gleichzeitig wird durch die Teilhabe­möglichkeit der Bürger an der Energie­wende - die neue BEG tritt auch an, um Dividenden für ihre Mitglieder zu erwirt­schaften - die öffentliche Zustimmung zugunsten der unumgänglichen und gesetzlich fest­geschriebenen Klima­maßnahmen erhöht.
Und zu guter Letzt, das gilt für die privaten wie für die kommunalen Investitionen gleicher­maßen: Jeder jetzt in die Klima­wende investierte Euro muss nachher nicht für die Kompensation der Klima­folgen ausgegeben werden!
Wer sich für die Mitarbeit bei BEE-Kierspe oder die Mitglied­schaft in der künftigen Genossen­schaft interessiert, kann sich über die Webseite der Initiative melden und erhält dadurch Einladungen zu den Veranstaltungen von BEE-Kierspe.

07.02.2024 – Beratung des Genoverbandes zur Gründung einer Bürgerenergie­genossenschaft

Bei diesem Treffen im Rathaus war RA Christoph Gottwald vom Genoverband unser Gast. Auf Einladung von Clemens Wieland informierte Gottwald die vielen Interessierten, die der Einladung von BEE-Kierspe gefolgt waren, über die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft. Seine Präsentation dazu kannst du hier herunterladen. Er verwies auf die Begleitungsmöglichkeit bzw. Kontroll­pflicht durch einen Genossenschaftsverband wie den Genoverband, der beispielsweise auch mit den Volks- und Raiffeisenbanken kooperiert.
Die noch offenen Fragen beantwortete Gottwald kompetent. Eine Frage lautete, welche Entscheidungsbefugnisse die Gremien einer Genossenschaft, Vorstand, Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung, konkret hätten. Dies könne in der Genossenschaftssatzung z.B. durch die Höhe der finanziellen Auswirkungen festgelegt werden.
Da das Engagement von BEE-Kierspe sowohl auf PV-Anlagen als auch auf WKA gerichtet ist, sollte die Satzung dementsprechend - auch für zukünftige, noch nicht absehbare Entwicklungen - sehr offen formuliert werden. Eine Mustersatzung stellt der Genoverband zur Verfügung.
Nachdem Thomas Nies die angedachte Arbeitsstruktur für die zu gründende Genossenschaft vorgestellt hatte, formulierte Clemens Wieland das Ziel einer entsprechenden Gründung für das 2. Halbjahr 2024.
Alle Besucher konnten sich am Ende der Veranstaltung in Listen zur Mitgliedschaft bzw. zur Mitarbeit in den Themenfeldern Organisation, Finanzierung, Technik und Öffentlichkeitsarbeit eintragen.
Wer nicht vor Ort war, hat hier die Möglichkeit, sich ebenfalls für weitere Informationen und ggf. für ein Interesse an der Mitarbeit anzumelden.
Wer die Resonanz unserer Veranstaltung in der Presse nachlesen will, findet den Artikel von come-on hier.



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